Sonntag , 21. April 2019

Wie entsteht der Regenbogen?

Wer kennt es nicht. Die Sonne scheint und auf einmal gibt es einen kräftigen Regen. Nachdem der Regen langsam abgeklungen ist, fällt dir ein bunter Halbkreis am Himmel auf. Was du dort siehst, ist ein Regenbogen. Er ist meist wunderschön bunt. Da wir ihn nicht besonders oft zu sehen bekommen, ist er für Jeden stets etwas Besonderes.

Die Farben der Sonnenstrahlen

Es ist schon erstaunlich, was die Natur alles kann. Doch wie entsteht so ein Regenbogen überhaupt? Und warum erscheint er nur so selten? Nicht jedes Mal, wenn es regnet und die Sonne scheint bekommen wir einen Regenbogen zu sehen. Das liegt daran, dass viele Faktoren durch Zufall übereinstimmen müssen. Aber fangen wir von Vorne an. Das Licht der Sonne ist eigentlich kunterbunt, doch wir Menschen können die Farben der Sonnenstrahlen nur sehen, wenn das Licht gebrochen wird. Das kann zum Beispiel durch die Wassertropfen passieren, wenn es regnet.

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Sie machen die bunten Farben für uns sichtbar. Allerdings können wir selbst dann nicht alle Farben sehen, sondern nur die sogenannten Spektralfarben. Zu ihnen zählt Rot, Gelb, Orange, Grün, Blau und Violett. Das sind genau die Farben des Regenbogens. In den Sonnenstrahlen befindet sich allerdings auch noch ein Ultraviolett und ein Infrarot. Diese Farben sind für das menschliche Auge allerdings unsichtbar. Anders ist es bei den Tieren. Zum Beispiel Vögel und Fische können auch das ultraviolette Licht sehen.

Das Aussehen des Regenbogens

Da wir jetzt wissen, dass das Licht der Sonne gebrochen werden muss und dies mit einem Wassertropf funktioniert, fehlt uns nur noch ein entscheidender Faktor. Die Sonne muss in einem bestimmten Winkel am Himmel stehen und auf den Regen scheinen. Erst dann wird der Regenbogen für uns sichtbar. Doch warum hat der Regenbogen eigentlich geordnete Streifen und ist nicht ein bunter Klecks aus Farbe?

shutterstock: 243401017 Sunny studio

Das liegt daran, dass jede Stelle in dem Regenbogen eine andere Farbe reflektiert. Die Farbe hängt vom Winkel der Sonne ab. Zum Beispiel muss die Sonne für die Farbe Rot in einem 42 Grad Winkel auf den Tropfen scheinen. Für Blau muss es ein 40 Grad Winkel sein. So kann man von Weitem erkennen, dass der Regenbogen Streifen hat.

Das Ende des Regenbogens

Ebenfalls spielt der Abstand des Betrachters eine wichtige Rolle bei der Sichtbarkeit des Regenbogens. Ist man zu nahe dran, erscheinen die Farben viel weniger intensiv und viel verschwommener. Wenn du 100 Meter vom Regenbogen entfernt stehst und deine Eltern nur 50 Meter, kann es sein, dass du den Regenbogen viel besser erkennen kannst als sie.

shutterstock: 1120138835 vlastas

Das bedeutet, wer sich auf die Suche nach einem Topf voller Gold machen möchte, dem wird es nicht leicht gemacht, da der Regenbogen immer mehr verblasst oder eher gesagt optisch zurückweicht, desto näher ihr ihm kommt. Der Regenbogen ist das beste Beispiel dafür, das nach einer stürmischen Zeit etwas Schönes passieren kann. Vielleicht seht ihr ja schneller wieder einen Regenbogen als ihr denkt.

 

Quelle : www.kindersache.de

 

Bunt könnt ihr es auch Zuhause haben, mit unseren tollen Regenbogendesigns.

 

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