Freitag , 23. Oktober 2020

Tipps gegen Trotzanfälle

So gut wie jede Mama kommt einmal in die Situation, in der ihr Kind seinen Willen nicht bekommt und darauf entsprechend reagiert. Leider passiert dies oft inmitten von vielen anderen Menschen, da solche Situation willkürlich im Alltag auftreten können. Das beste Beispiel: Euer Kind möchte etwas haben, bekommt es nicht und wirft sich wütend auf den Boden. Außerdem kommt dann oft ein ohrenbetäubendes Geschrei hinzu. In dieser Situation fällt es den Eltern oft schwer, Ruhe zu bewahren, was auch völlig verständlich ist. Findet so ein Fall auch noch in der Öffentlichkeit statt, möchte man als Elternteil natürlich auch keinen falschen Eindruck vermitteln. Heute haben wir Euch ein paar Tipps herausgesucht, um in diesen Situationen gelassen zu bleiben.

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In der Regel beginnen diese Wutanfälle in einem Alter von zwei Jahren. Manche Kinder haben diese täglich andere nur selten. Doch alle Eltern sollten sich im Klaren sein, dass sie nicht alleine sind. Auch wenn man oft komische Blicke erntet, können sich sicherlich viele außenstehende Personen zurück an eine Zeit erinnern, in denen es ihnen nicht anders erging. Ein Problem der Gesellschaft ist es, Schwäche zu zeigen. Statt den Eltern in so einem Augenblick Verständnis zu zeigen, bekommen sie meist nur einen verurteilenden Blick.

Die Frage ist warum tun Kinder so Etwas? Ganz einfach, Sie wissen, dass sie so Ihren Willen kriegen. Meist geschehen diese Anfälle nur in Gegenwart anderer Leute, da sie wissen, dass Mama oder Papa nachgeben werden, wenn Sie unter Beobachtung anderer Leute stehen. Manchmal machen Sie es auch nur bei einem Elternteil, da sie wissen, dass Papa auch bei der hartnäckigsten Quengelei bei seinem Nein bleibt. Wenn man gestresst ist, neigt man natürlich eher dazu, diese Situationen Kräfte raubend anzusehen.

Eine erste Strategie ist es natürlich, konsequent zu bleiben und andere Belohnungen zu streichen. Denn Kinder tun dies, um zu erpressen und wenn sie das bekommen, was sie wollten, ist das wie eine Belohnung. So wird das Verhalten dann gespeichert: “Wenn ich laut werde, gibt Mama nach.” Geht es beispielsweise um das heutige Haare waschen, und das Kind erreicht es durch sein Geschrei, den Vorgang zu verschieben, wird es morgen garantiert so weiter gehen. Bleiben Sie also hartnäckig.

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Außerdem ist es natürlich sinnvoll sich einen Schlachtplan für den Notfall zurecht zu legen, denn in der Situation gibt es nicht viel Zeit zu überlegen. Bleiben wir beim Haare waschen. Hier ist es zum Beispiel eine gute Idee, zwei feste Tage in der Woche einzulegen, in denen gebadet wird. So hat Ihr Kind sich schnell an den Rhythmus gewöhnt und es gibt keine Diskussionen mehr.

Wir sollten uns außerdem damit befassen, ob es einen Grund für das Verhalten des Kindes gibt. Hat es zum Beispiel gerade Hunger und deshalb keine Lust auf ein Bad? Oder brennt das Shampoo immer in den Augen? Manchmal hilft es etwas nachzuforschen.

Am Ende des Tages sollten Sie sich niemals persönlich angegriffen fühlen. Bleiben Sie in der Rolle der Mutter. Ihr Kind versucht gerade Grenzen zu überschreiten und auszutesten. Dies ist eine schwierige Zeit für Beide. Bleiben Sie standhaft mit 4 Jahren neigt sich diese Art meist dem Ende zu, da Kinder in diesem Alter andere Wege finden Ihren Willen zu bekommen.

Quelle: www.gofeminin.de

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