Donnerstag , 21. Juni 2018

Die Katzen Körpersprache

Katzen sind wohl der Inbegriff von Sturheit und gleichzeitiger Niedlichkeit. Jeder, der einen kleinen plüschigen Freund bei sich zuhause hat, weiß, dass Katzen nicht all Ihren Klischees entsprechen. Natürlich kann man ein gewisses divenhaftes Verhalten nicht abstreiten, aber diese Eigenschaft macht nur sehr wenig an einer Katze aus. Die kleinen Stubentiger sind absolut liebebedürftig. Jeder von ihnen lässt sich gerne kraulen, solange sie mit bestimmen dürfen wann es reicht. Katzen stammen von den Wildkatzen ab, haben sich aber im Laufe der Jahre zu einem geselligen Artgenossen entwickelt, mit dem man sich gerne umgibt. Sie sind zutraulicher geworden und haben ihre Scheu vor den Menschen verloren.

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Katzen haben eine permanente Körpersprache. Sie können quasi nicht, „nicht kommunizieren“. Wenn man die Sprache der Katzen versteht, ist es ein Leichtes, ihre Signale und Bedürfnisse zu deuten. Hat die Katze große runde Augen, dann hat sie Angst vor etwas oder ist sehr angespannt. In der Nacht hat eine Katze immer diese großen Pupillen, da sie mehr Licht einfangen und die Katze so besser sehen kann. Am Tag ist das nicht nötig Meistens hat sie Ihre Augen um diese Zeit zu verengten Schlitzen geformt. Durch die verengten Pupillen ist die Sehschärfe der Katzen bei Helligkeit für waagerechte und senkrechte Strukturen und Bewegungen unterschiedlich. Senkrechte Linien sehen sie schärfer als waagerechte und können daher horizontale Bewegungen besser wahrnehmen als vertikale, was mit ein Grund für die typische schräge Kopfhaltung von Katzen ist. Aber nicht nur die Augen einer Katze sind besonders. Sondern auch ihre Ohren. Das Gehör einer Katze zählt zu den besten unter den Säugetieren. Ihre Ohren sind immer in die Richtung aufgestellt, in der die Katze etwas hört. Die Oberfrequenz einer Katze liegt bei dem Fiepgeräusch einer Maus. Wenn Katzen in Bodenhöhe essen, legen sie ihre Ohren automatisch nach hinten, damit das eigene Essgeräusch beim Hören nicht ins Gewicht fällt. Katzen sind im Allgemeinen also immer daran interessiert, was in ihrer Umgebung passiert.

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Wenn man sich all die Sinne einer Katze anschaut, wird man daran erinnert, dass sie ein Jäger ist. Ihr Gleichgewicht und Ihre Stimmung kann man sehr gut an Ihrem Katzenschwanz ablesen. Ist er nach oben gerichtet und aufgebauscht, ist sie in Angriffslaune. Zittert sie damit hin und her, so ist sie fokussiert auf etwas und konzentriert sich darauf. Wenn sie ihn einfach in die Höhe streckt, ist sie gut gelaunt und freudig. Neben ihren Körpersprachen sorgen Katzen bei uns Menschen für eine Menge Lacher. Ihre Tollpatschigkeit wird zu Haufe gefilmt und ins Internet gestellt. Plötzlich stecken Katzen in den unmöglichsten Dingen fest. Oder der alte Schuhkarton, der eigentlich viel zu klein ist, wird der neue Lieblingsplatz selbst wenn die Hälfte des Körpers gar keinen Platz darin findet. Sie bringen uns oft zum lachen und schenken uns Liebe ganz ohne Bedingungen. Wenn man sich für eine Katze entschieden hat und sie gut behandelt, hat man einen treuen Freund in sein Heim geholt.

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