Donnerstag , 5. Dezember 2019

Die Sternschnuppen

Jeder kennt sie, doch nicht jeder hat schon eine gesehen. Durch ihre Schönheit du vor allem ihre Seltenheit, sagt man, man könne sich etwas wünschen, wenn einem eine über den Weg läuft.

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Sternschnuppen sind eigentlich kleine Meteoriten, die in die in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen. Also deutlicher gesagt, brennende Steine. Doch die Hitze um sie herum, lässt sie wunderschön leuchten. In der Zeit zwischen dem 08. Und 14. August kann man ganz besonders viele Sternschnuppen entdecken. Also wer es bisher versäumt hat, hat in dieser Zeit eine hohe Chance eine zu betrachten.

Wer jetzt denkt, die Meteoriten rasen ja dann auf die Erde zu und sind eine große Gefahr, den können wir beruhigen. Die meisten dieser Objekte sind nicht besonders groß und verglühen kurz nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre. Sie erreichen also nie unsere Erde! Das ist auch gut so, denn tagtäglich dringen um die 10.000 Tonnen dieser Gesteinsbrocken in die Erdatmosphäre ein.  Tagsüber sind sie natürlich so gut wie nicht sichtbar für uns. Je nachdem in welchem Winkel sie auf die Atmosphäre treffen, können Sie eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometer in der Sekunde zurücklegen. Die Meteoriten gibt es natürlich auch in einer größeren Nummer. Hier spricht man dann von Boliden oder Feuerkugeln.

shutterstock: 244328869 nednapa

Der Begriff Meteorit kommt aus dem altgriechischen und bedeutet soviel wie „in die Luft schweben“.

Hier haben wir Euch mal aufgelistet wie groß und schwer so ein Meteorit ist und wie man ihn dann benennt.

  • Feuerkugel,Boliden haben eine Größe von mehr als 10mm und sind somit alles was mehr als 2 kg wieg.
  • -Sternschnuppen haben eine Größe von 1-10 mm und wiegen von 2mg bis zu 2g.
  • Teleskopische Meteore sind 0,1-1mm groß und wiegen 0,002 mg bis 2mg.
  • Und dann gibt es noch die Mikrometeore. Sie sind kleiner als 0,1mm und wiegen gerade mal weniger als 0,002mg.

Die meisten Meteoren sind nur für wenige Bruchteile von Sekunden sichtbar. Wenn sie eine Reiskorngröße haben kann es auch mal über eine Sekunde gehen. Das bedeutet, wenn man sie beobachten will, sollte man ganz genau hinschauen. Denn bevor man genau weiß, was man gesehen hat, ist sie auch schon wieder weg. Auch wenn der Gesteinskörper nur eine Reiskorngröße hat, sieht er für uns viel größer aus. Denn einen so kleinen Stein würde wohl niemand von der Erde aus sehen können. Das wir den Brocken größer wahrnehmen, hat mit der Reibung in der Luft zu tun. Denn durch die hohe Reibung, glüht die Luft um den Meteoren mit. So sieht für uns alles viel spektakulärer aus.

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Manchmal wenn die Erde an einer Gruppe dieser Sternschnuppen vorbeikommt, kann es sein das man sehr viele auf einmal sehen kann. Allerdings ist es wahrscheinlicher, wenn keine Wolken am Himmel sind und der Himmel klar ist.

Wer sich jetzt fragt, wo die Meteoriten überhaupt herkommen, für den haben wir eine Antwort. Meteoriten kommen aus unserem Sonnensystem, die meisten stammen vom Asteroidengürtel, der zwischen Mars und Jupiter liegt. Einige gelangen aber auch vom Mars und vom Mond zu uns.

Quelle :
www.sterntaufe-deutschland.de


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