Sonntag , 16. Juni 2019

Der Flamingo

Der Flamingo ist wohl jedem schon mal über den Weg gelaufen. Er war 2018 das absolute Trendtier. Ob Bettwäsche, Kleidungsstücke oder Handtücher, der Flamingo hat so gut wie alle Textilien verschönert. Doch was wissen wir eigentlich über das Tier?

Warum ist der Flamingo rosa?

Es existieren gerade mal fünf verschiedene Flamingoarten. Was sie alle gemeinsam haben, ist ihr rosa Gefieder und die langen dünnen Beine. Ebenfalls sehr auffällig, ist der große, halb rund geformte Schnabel. Er ist ein wahres Perfektionswerkzeug. En stehender Flamingo ist ungefähr 90 bis 1.55cm hoch. Die meiste Höhe machen natürlich die langen Beine und der lange Hals aus. Bei vielen Tieren in der Natur, kann man Männchen und Weibchen leicht unterscheiden, doch nicht bei den Flamingos. Der einzige Unterschied besteht in wenigen Zentimetern Höhe. Die rosa Farbe des Flamingos ist auf die Nahrungsaufnahme zurückzuführen.

shutterstock: 706944724 Ondrej Prosicky

Viele Algen enthalten Carotinoide. Diese färben das Gefieder rosa oder in ein leichtes Orange. Nach der Geburt sind Flamingos in der Regel grau, da sich das Gefieder erst mit der Nahrungsaufnahme färbt. Da die Tiere, die im Zoo gehalten werden meist nicht mit Algen oder den anderen natürlichen Nahrungsquellen gefüttert werden, sind Flamingos dort eher weiß.

Die Talente des Flamingos

shutterstock: 563953057 Mrinal Pal

Der Schnabel der Flamingos ist perfekt an ihre Nahrungsaufnahme angepasst. Mit der nach unten gewölbten Form, können sie perfekt Plankton aus dem Wasser oder Schlamm filtrieren. Sie sind im Wasser allerdings auch sehr gute Schwimmer. Dieses Talent nutzen sie allerdings sehr selten da sie mit ihren langen Beinen weit ins Wasser gehen können. Wenn sie einmal fliegen müssen, dann tuen sie dies meist nur in kleinen Gruppen und in der energiesparenden V-Form. Generell sind Flamingos sehr energiesparend. Es kostet sie wahnsinnig viel Muskelkraft auf beiden Beinen zu stehen. Auf einem hingegen fällt es deutlich leichter. Das Körpergewicht wird genau auf das Bein verteilt und von dem sogenannten „Arretiermechanismus“ unterstützt. Er sorgt dafür, dass es dem Vogel leichtfällt, stundenlang in der Position auszuharren. Dieser Mechanismus ist so effektiv, dass er den Vogel theoretisch auch noch auf einem Bein halten kann, wenn dieser verstorben ist.

Wo lebt er?

Flamingos werden oft in tropischen, heißen Gegenden vermutet, doch sie befinden sich größtenteils im Süden der Erdkugel. Die meisten Flamingos leben in Afrika sowie in Süd und Mittelamerika. Doch sie sind auch auf Sardinien und in Südfrankreich zu finden. Mittlerweile wurden sogar einige in den Niederlanden, Dänemark und Deutschland beobachtet. Extrem sind auch die Höhen, in denen Flamingos vorkommen können. In den Anden brüten Flamingos noch in Höhen von 3500 bis 4700 m. Den Winter verbringen sie auf dem Altiplano, wo die Temperaturen nachts auf –30 °C sinken können.

shutterstock: 1098181742 FOTOGRIN

Die meisten Flamingos sind sowohl Tag als auch nachtaktiv. Gerade in der Brutzeit. Nicht brütende Vögel gehen allerdings auch oft nur nachts auf Futtersuche und Ruhen sich am Tag aus. Die Vögel sind sehr gesellige Tiere. Sie sind oft in Kolonien zu finden, die mindestens tausend bis zehntausend Individuen beinhalten.

So jetzt wisst ihr auch was für ein spannender Vogel so ein Flamingo sein kann. Er ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch sehr interessant. Wer hätte gedacht, dass der Flamingo gar nicht in den Tropen zuhause ist und gute Gesellschaft so schätzt. Wenn ihr auch nicht genug von dem tollen Vogel bekommen könnt, dann werden euch unsere tollen Flamingomotive sicherlich auch begeistern.

Quelle: de.wikipedia.org

 

 

 

 

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